Im November 2013 lancierte TAG Heuer unter dem Codenamen 1969 einen Chronographen, der in Anlehnung an seinen Fertigungsstandort Chevenez und die 80 Stunden Gangreserve den Namen „CH 80“ erhielt.
Das Uhrwerk, bestehend aus 233 Einzelkomponenten, ist extrem flach (6,5 mm) und mit einem vertikalen Kupplungssystem ausgestattet, das für außergewöhnliche Gangleistung und Präzision sorgt. Die Frequenz beträgt 28.800 Halbschwingungen (4 Hertz) pro Stunde bei einer Gangabweichung von –4/+6 Sekunden pro Tag.
Das Werk Calibre CH 80, das in den beiden TAG Heuer Avantgarde-Werkstätten in La Chaux-de-Fonds und Chevenez gefertigt wird, verfügt neben Zählern bei 3, 6 und 9 Uhr auch über eine Datumsanzeige. Außergewöhnlich erscheint zudem das Design: „Côte de Genève“-Dekor und Spiraloptik auf der schwarzen Schwungmasse aus Wolfram, vernickelter Minutenzeiger und Räderwerk-Brücken mit kunstvoll abgeschrägten und polierten Kanten. Das Uhrwerk besteht aus einem Assortiment und einer Vier-Speichen-Unruh, die das Schweizer Unternehmen Atokalpa herstellt. Alle Brücken, Platinen und Rohwerke werden komplett in Chevenez gefertigt.
Die neue Mechanik zeichnet sich vor allem durch eine optimale Kombination von drei Parametern aus: geringe Aufbauhöhe, hohe Gangreserve und beträchtliches Volumenpotential.